Gedenktag 21Juli

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In diesem Jahr begehen wir ein trauriges „Jubiläum“, der Gedenktag findet zum 25.Mal statt.

In diesem Jahr jährt sich der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen zum 25. Mal. Ein trauriges jubiläum, da wir in diesem Zeitraum den Tod von mindestens 34000 Drogen gebrauchenden Menschen zu verzeichnen haben. Ein Blick zurück macht aber auch deutlich, dass unser großes Bündnis seinen Teil zu Veränderungen im Hilfesystem, der medizinischen Behandlung sowie zur Entstigmatisierung von Drogenkonsum und Drogenkonsument*innen beigetragen hat.

Kennzeichen des Gedenktages, als heute größte Veranstaltung im Kontext illegaler Substanzen in Deutschland, ist aber auch die Vielfältigkeit der Veranstaltungen. Neben dem Gedenken gilt es die Situation Drogen gebrauchender Menschen in unseren Städten durch öffentliche Aktionen, Diskussionsrunden, Kunstaktionen, Gedenkmessen und Demonstrationen einer breiteren Öffentlichkeit zu verdeutlichen

Schirmherrschaft des Beauftragte für Sucht und Drogenfragen der Bundesregierung Burkhard Blienert

Wir freuen und sehr, dass sich Herr Blienert sich bereiterklärt hat den diesjährigen Gedenktag zu begleiten. Wir erwarten seine Videobotschaft in den nächsten Wochen.

Eine Menschenkette  „Gemeinsam für Menschenwürde und Akzeptanz“

Viele Beteiligte äusserten den Wunsch im Rahmen des 21.Juli 2022 eine bundesweit umsetzbare Aktion durchzuführen.

Es ist nicht ganz einfach eine Aktion zu realisieren, die in jeder Stadt mit wenig Aufwand und ohne finanzielle Mittel umsetzbar ist. Wir haben uns dazu entschieden, unter dem Motto „Gemeinsam für Menschenwürde und Akzeptanz“  in möglichst  jeder Stadt eine Menschenkette zu fotografieren.

Der 21. Juli: lokal, national, international

Am 21. Juli 1998 wurde an der „Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige“ in Gladbeck zum ersten Mal der vom „Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V.“ ausgerufene Gedenktag veranstaltet.

Der 21. Juli bot sich förmlich an, denn an diesem Tag verstarb Ingo Marten 1994. Ingo wurde, ebenso wie viele tausend andere Kinder, Angehörige und Freunde Opfer einer repressiven Drogenpolitik. Der Mutter von Ingo gelang es mit einem beispiellosen Einsatz und unter der Mithilfe der Stadt Gladbeck eine Gedenkstätte zu schaffen, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Der Gedenkstätte in Gladbeck folgten nun in den nächsten Jahren weitere Orte der Erinnerung und Mahnung in Deutschland.

Der 21. Juli soll jedoch nicht nur ein Tag des Gedenkens sein, sondern auch ein Tag der Aktionen und des Protestes.

Dokumentation Gedenktag 2020

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Webseite für den Gedenktag 2022