Gedenktag 21Juli

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Nach dem großen Erfolg des Gedenktages im letzten Jahr, möchten wir in diesem Jahr gerne an diese Erfolg anknüpfen. Veranstaltungen in mehr als 70 Städten, stellten trotz Corona einen neuen Rekord an teilnehmenden Städten und Einrichtungen dar

Wir möchten den Gedenktag 2021 nutzen, um Menschen zu gedenken die an den Folgen des Drogenkonsum beeinflusst durch Schwarzmarktsubstanzen und Illegalität verstarben und mit denen wir als  Nutzer_innen unserer Einrichtungen, als Patient_innen, Bekannte, Freund_innen oder gar Verwandte sowie Partnerinnen und Partner in Verbindung standen.

Kennzeichen des Gedenktages, als heute größte Veranstaltung im Kontext illegaler Substanzen in Deutschland, ist aber auch die Vielfältigkeit der Veranstaltungen. Neben dem Gedenken, gilt es die Situation Drogen gebrauchender Menschen in unseren Städten durch öffentliche Aktionen, Diskussionrunden, Kunstaktionen, Gedenkmessen und Demonstrationen einer breiteren öffentlichkeit zu verdeutlichen.

 

In diesem Jahr soll es um das Thema Substitution für alle Opioidkonsument*innen gehen

Eine entsprechende Kurzinformation mit Subthemen werden wir Euch und Ihnen Anfang April, nach einem gemeinsamen Treffen hier zur Verfügung stellen.

Ohne vorzugreifen können wir aber bereits sagen, dass wir aktuell eine große Chance sehen nochmal medizinische, rechtliche und strukturelle Änderungen für die Substitutionbehandlung zu ermöglichen. Das Ziel muss sein deutlich mehr Menschen den Zugang zu dieser vielfach auch lebensrettenden Behandlung zu ermöglichen.

Stichworte sind für 2021

  • Behandlung ohne Krankenversicherung
  • niedrigschwellige Substitution
  • Substitution in der Drogenhilfe
  • gleichstellung von Diamorphin

 

Der 21. Juli:
lokal, national, international

Am 21. Juli 1998 wurde an der „Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige“ in Gladbeck zum ersten Mal der vom „Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V.“ ausgerufene Gedenktag veranstaltet.

Der 21. Juli bot sich förmlich an, denn an diesem Tag verstarb Ingo Marten 1994. Ingo wurde, ebenso wie viele tausend andere Kinder, Angehörige und Freunde Opfer einer repressiven Drogenpolitik. Der Mutter von Ingo gelang es mit einem beispiellosen Einsatz und unter der Mithilfe der Stadt Gladbeck eine Gedenkstätte zu schaffen, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Der Gedenkstätte in Gladbeck folgten nun in den nächsten Jahren weitere Orte der Erinnerung und Mahnung in Deutschland.

Der 21. Juli soll jedoch nicht nur ein Tag des Gedenkens sein, sondern auch ein Tag der Aktionen und des Protestes.

Dokumentation Gedenktag 2020

Ihre und Eure Veranstaltung auf der neuen Webseite ankündigen

Webseite für den Gedenktag 2021