Polizeipräsident fordert Legalisierung

Gibt es eine Alternative zur Verfolgung und Kriminalisierung von Drogenkonsumenten? Diese Frage hawurden Hubert Wimber, dem münsterschen Polizeipräsidenten, und Dr. Wolfgang Schneider, dem Geschäftsführer von Indro e.V. (Institut zur Förderung qualitativer Drogenforschung, akzeptierender Drogenarbeit und rationaler Drogenpolitik e.V.) gestellt.
Was statt Stigmatisierung und Repression möglich wäre, könnt ihr in den nachfolgenden Links nachlesen.
Polizeipräsident Hubert Wimber ist drogenpolitisch kein Unbekannter. Er und Dr. Wolfgang Schneider, Vorstand des Landesverbandes akzept e.V., verteidigten Ende 2010 die (Wieder-)Anhebung der „geringen Menge“ durch die rot-grüne Landesregierung. Der GdP ging diese Anhebung nicht weit genug, ihr Landesvorsitzender Frank Richter forderte von der Politik ein „Ermessensspielraum bei der Drogenbekämpfung“. Anfang 2011 diskutierte die GdP auf einem Kongress über „Neue Wege in der Drogenpolitik“. Frank Richter ist inzwischen stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP, der heutige Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut forderte bereits 2002 als Vizevorsitzender den legalen Verkauf von Cannabis in Apotheken. Prohibitionskritische Stimmen aus der Polizei gab es schon zuvor, der Dortmunder Polizeipräsident Wolfgang Schulz forderte bereits 1992 die Legalisierung und der Stuttgarter Polizeipräsident Volker Haas im Jahr 1994.
Alles weitere findet ihr hier
Die CDU will nun sein Kopf:
https://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Landtag-soll-Absetzung-von-Polizeichef-Wimber-pruefen;art993,1489248