VORSTAND

oben: Stefan Ritschel, Mathias Häde, Claudia Schieren unten: Roland Baur, Marco Jesse, Janka Kessinger

Vorstandsmitglieder

Name: Marco Jesse
Stadt/Gruppe: VISION e.V. - Verein für innovative Drogenselbsthilfe / Köln
Beruf/Tätigkeit:        
Geschäftsführer bei VISION e.V.
Mitarbeit bei JES: seit 1996


Gründe des Engagements


JES gibt mir die Möglichkeit, drogenpolitisch für meine Interessen einzutreten. Als ein Teil eines bundesweiten Netzwerks von Junkies, Ehemalige & Substituierten bedeutet mir die gegenseitige Unterstützung und Solidarität sehr viel. Im Laufe der Jahre habe ich hier auch Freunde gefunden.
Die Akzeptanz von Drogengebrauch und das einzigartige Umgehen mit dem Konsum illegalisierter Substanzen haben mir die Gelegenheit gegeben, mich auch persönlich weiterzuentwickeln.


Name: Mathias Häde
Stadt/Gruppe: JES Bielefeld
Beruf/Tätigkeit:        
Webdesigner
Mitarbeit bei JES: seit 1991


Gründe des Engagements

Als sich zu Beginn der 90er Jahre der Kampf und die Diskussion um die  flächendeckende Substitution mit Metha/Pola in Deutschland gerade auf ihrem Höhepunkt befand, entschied ich mich spontan, bei der damals gerade gegründeten Initiative "JES Bielefeld" mitzuwirken.
Diese Situation hinsichtlich der Substitutionsbehandlung sich in den nun fast 20 Jahren meines Mitwirkens im JES-Netzwerk zum Glück grundsätzlich positiv verändert. Nicht zuletzt geschah dies durch den Einfluss und die Stimme von JES.
Heute ist es die Heroinvergabe, die wir als weitere Option im Kanon der Substitutionsmittel gern fest und flächendeckend verankert sähen und  um die wir kämpfen.
Andere Beweggründe, die mich seinerzeit bewogen hatten, bei JES mitzumachen, haben sich in diesen zwei Dekaden hingegen kaum erkennbar zum Positiven verändert.
So haftet "dem Junkie" noch immer der Ruf des Paria, also des  Unberührbaren an, und es existieren noch immer deutlich zu wenige  Anlaufstellen und Treffpunkte für diese Menschen.
Der Kampf von JES ist für mich also primär der Kampf um mehr  Lebensqualität und Gerechtigkeit für (ehemalige) Drogengebraucher. Und da gibt es für uns auch heute noch sehr viel zu tun!


Name: Stefan Ritschel
Stadt/Gruppe: JES Peine / Peine
Beruf/Tätigkeit:        

Mitarbeit bei JES:


Gründe des Engagements


folgt

Name: Janka Kessinger
Stadt/Gruppe: JES-Schweiz
Beruf/Tätigkeit:        
Rechtsanwaltsfachangestellte
Mitarbeit bei JES: seit 2009

Gründe des Engagements:

Auf JES wurde ich im Internet aufmerksam und fand es klasse, dass es eine derartige Interessengemeinschaft gibt. Ich wollte mitmachen und wurde zunächst Mitglied bei JES. 2012 wurde ich erstmals zur Südschienenkoordinatorin gewählt. Vorallem die Ausweitung des Diamorphin-Programms liegt mir sehr am Herzen. Beim Thema Drogenpolitik kann die BRD ganz bestimmt noch einiges von der Schweiz lernen! Von daher ist die Schweiz inzwischen auch meine Wahlheimat geworden. So gut ich kann, versuche ich mich einzubringen und zusammen mit den anderen JESlern etwas zu bewegen. Denn es gibt immer noch viel zu tun, damit Junkies, Ehemalige und Substituierte ein menschenwürdiges Leben führen können!


Name: Claudia Schieren
Stadt/Gruppe: Köln / VISION Verein für innovative Drogenselbsthilfe
Beruf/Tätigkeit:        
Projektleitung
Mitarbeit bei JES: seit 1993


Gründe des Engagements


Am Anfang war es auch Eigennutz- ich wollte so bequem wie möglich meine Arbeitsstunden ableisten. Mit der Zeit wurde daraus echtes Interesse und Spaß an dem was ich tat. Heute nutze ich mein Engagement, um zumindest einen kleinen Teil zur Verbesserung der Situation drogengebrauchender Menschen beizutragen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ich viele Leute kennengelernt habe,die ich mag und sogar einige Freunde gefunden habe, die ich nicht mehr missen möchte. Als Projektleiterin der Kontakt und Anlaufstelle Meschenich des Vereins VISION kann mein Engagement bei JES mit meiner beruflichen Tätigkeit verbinden.


 

Name: Roland Baur
Stadt/Gruppe: JES Stuttgart
Beruf/Tätigkeit:        
Publizist
Mitarbeit bei JES: seit 1992

Noch bevor es ein bundesweites Netzwerk wie JES gab, versuchte ich in Stuttgart eine Art „Freundeskreis“ zu initiieren. Eine Mitarbeit im JES-Bundesvorstand bedeutet für mich an erster Stelle Einsatz für das JES-Netzwerk – also für alle Belange von Junkies, Ehemaligen und Substituierten, ganz allgemein. Aber ich stehe auch für eine radikale Änderung der gegenwärtigen Drogenpolitik