"20 Jahre Gedenktag - ein erfolgreiches Bündnis für Akzeptierende Drogenpolitik"
23.05.2018

JES, Deutsche AIDS-Hilfe und akzept beziehen Stellung

Weiterhin keine Entwarnung bei Drogentodesfällen ++++ Neue Höchstwerte bei der Verfolgung von Konsumenten


Die 3 großen Fachverbände und Selbsthilfeorganisationen JES,DAH und akzept haben in zwei Pressemitteilungen ihr gemeinsames Anliegen einer veränderten Drogenpolitik bekräftigt.

Die von BKA und BMG vorgestellten Zahlen zu Drogentodesfällen und zur Rauschgiftkriminalität zeigen eines ganz deutlich: Ein WEITER SO darf es nicht geben.

Zum siebten Mal in Folge verzeichnet die Polizei neue Höchstwerte bei der Verfolgung von Besitz, Konsum und Handel sowie bei der Verfolgung von Delikten zur Beschaffung dieser Substanzen. Drogentodesfälle bewegen sich weiter auf einem unerträglich hohen Niveau.

Die Zahlen des BKA machen klar, dass es sehr wohl um die Kriminalisierung und Verfolgung von Konsument_innen geht. Das die Polizei keine Probleme lösen kann und die Polizei selbst nicht von diesem Ansatz überzeugt ist, machte zuletzt der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz deutlich.

https://www.aidshilfe.de/meldung/deutsche-aids-hilfe-keine-entwarnung-drogentodesfaellen

 

https://www.aidshilfe.de/meldung/polizei-loest-keine-drogenprobleme

 

Mit dem neuen Medium "EINE MODERNE DROGENPOLITIK NÜTZT ALLEN" sollen insbesondere Politiker_innen in Bund und Land angesprochen werden. Dieses medium versteht sich als Einladung zur Zusammenarbeit und Kooperation.

https://www.aidshilfe.de/shop/moderne-drogenpolitik-nutzt-allen