Postkarte zu Änderungen der BtmVV
07.07.2017

Am 21. Juli stehen Menschenrechte im Mittelpunkt

Fast auf der ganzen Welt sterben mehr Menschen an den Folgen von Illegalität, Überdosierung und Erkrankungen. In Kanada war 2016 ein Anstieg der Drogentodesfälle um 327% zu verzeichnen. In den USA sind es mehr als 100%, in Großbritannien mehr als 60% und auch in Deutschland verzeichnen wir zum 4. Mal in Folge einen Anstieg der Drogentodesfälle. Ein Anstieg von 40% in den letzten vier Jahren. Gleichsam erleben wir, wie die Menschenrechte von Drogengebraucher_innen außer Kraft gesetzt werden. Drogengebraucher_innen verkommen zum Freiwild, werden zum Abschuss freigegeben oder sehen sich staatlichemTerror und Folter ausgesetzt. Hunderttausende sind ohne Gerichtsverfahren inhaftiert und tausende warten in Indonesien und anderen Ländern auf ihre Hinrichtung.


Gleichsam erleben wir, wie die Menschenrechte von Drogengebraucher_innen außer Kraft gesetzt werden. Drogengebraucher_innen verkommen zum Freiwild, werden zum Abschuss freigegeben oder sehen sich staatlichemTerror und Folter ausgesetzt. Hunderttausende sind ohne Gerichtsverfahren inhaftiert und tausende warten in Indonesien und anderen Ländern auf ihre Hinrichtung.

Das weltweite Grundrecht auf Men schenwürde wird in vielen Ländern missachtet und mit Füßen getreten. Auch in Deutschland geht der Staat mit seinem schärfsten Schwert – dem Strafrecht gegen jene vor, die Drogen besitzen, konsumieren oder mit ihnen handeln. Über 300.000 Strafanzeigen,
¾ gegen Konsument_innen, sind ein Indiz dafür, dass sich politisch Verantwortliche ignorant
zeigen und die Prohibition mit all ihren schlimmen Folgen unbeirrt fortsetzen.
Wir würden uns daher freuen, wenn in möglichst vielen Städten am 21.07. ebenfalls das Thema Menschenrechte im Mittelpunkt stehen würde. Anbei findet ihr das offizielle Flugblatt
zum 21. Juli, dem Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen

Poeter und Flyer zum Gedenktag siond unter www.aidshilfe.de/shop erhältlich.